Komplexität wird zerlegt
Große Vorhaben werden in Bauabschnitte von vier bis sechs Wochen zerschnitten. Jeder steht für sich, jeder zahlt aufs Ganze ein. Kein Big Bang, keine Lähmung.
Komplexe Systeme, klar zerlegt. In zehn Jahren noch wartbar.
Ich entwerfe Systeme für den öffentlichen Bereich und den Mittelstand. Komplexe Vorhaben werden in einzelne Bauabschnitte zerlegt, bevor sie zur Lähmung werden.
Ich male keine Boxen, die nur in der Präsentation halten. Ich entwerfe Systeme, die in zehn, in fünfzehn Jahren noch laufen und wartbar sind.
Cloud, KI, Microservices, wenn sie das Problem lösen. Sonst nicht. Ich sage Nein, wenn ich Nein meine.
Ihre Daten, Ihre Schnittstellen, Ihre Souveränität. Open Standards zuerst, Produkte danach.
Ich schaue links und rechts, bevor ich das Naheliegende empfehle. Was bei Ihnen funktioniert, entscheidet Ihr Kontext, nicht das Referenzmodell.
Web, Mobile, Embedded, Cloud, Microservices, Legacy-Migration, BSI-zertifizierte Plattformen, Bankanwendungen, Verwaltungsportale. Ich habe das alles schon einmal gemacht. Genug Zeit, um auszuprobieren. Genug Zeit, um daraus zu lernen, was nach zehn Jahren noch funktioniert.
„Komplexität ist nicht das Problem. Mein Job: sie in einzelne Bauabschnitte zu zerlegen. Und die Entscheidungen, die später teuer würden, früh, transparent und reversibel zu treffen."
Würden Sie Ihr Haus selbst entwerfen? Würden Sie der Baufirma sagen, wo welcher Träger sitzt? Bei Bauprojekten ziehen öffentliche Auftraggeber selbstverständlich Architekt:innen hinzu. Bei Softwareprojekten dagegen wird das Vorhaben oft im eigenen Haus entworfen, dann ausgeschrieben. Software-Architektur ist genauso ein eigenes Handwerk. Genau dort komme ich ins Spiel.
Drei Generationen ERP, ein halb migriertes CRM, ein paar Excel-Krücken. Typische Mittelstands-IT. Was fehlt, ist nicht der Mut zur Cloud. Sondern jemand, der die Reihenfolge versteht: was zuerst, was später, was nie.
Große Vorhaben werden in Bauabschnitte von vier bis sechs Wochen zerschnitten. Jeder steht für sich, jeder zahlt aufs Ganze ein. Kein Big Bang, keine Lähmung.
Bevor das Naheliegende empfohlen wird: welche Optionen existieren, welche Lasten bringen sie mit, was passt zum Kontext? Standard ist nie der Default.
Architektur dient dazu, Überraschungen zu vermeiden. Nicht alles vorherzusagen, aber das Vorhersehbare früh sichtbar zu machen. Bevor es teuer wird.
Tech-Stack ist nie fertig. Neue Technologien werden ausprobiert und gezielt eingesetzt, wenn sie passen. Nicht weil sie neu sind.
Jede strukturelle Entscheidung als ADR (Architecture Decision Record). Nachlesbar, begründet, reversibel. Auch in fünf Jahren noch.
Ergebnisse sind so geschrieben, dass eine Vergabestelle sie ohne Umschreiben übernehmen kann. Spart Wochen am Ende.
Ich probiere bleeding-edge aus: Machine Learning, LLMs, Vector Databases, WebAssembly, alles was gerade kommt. Aber: nicht jedes Problem braucht KI.
Wir vergessen gerade altbewährte Methoden aus Softwareentwicklung, Ingenieurskunst und Mathematik, weil wir glauben, KI löse alles. Es gibt Bereiche, in denen LLMs glänzen. Und es gibt welche, in denen man sie draußen lässt, weil es bessere Alternativen gibt. Diesen Unterschied zu kennen, ist Teil meiner Arbeit.
Was ich entwerfe, läuft auf Public Cloud genauso wie auf einem dedizierten On-Premise-Server. Vendor-Lock ist kein Geschäftsmodell, das ich akzeptiere. Und keines, das ich an Sie weiterreiche.
Das gilt auch für komplexe Lösungen mit Machine Learning und KI. Datensouveränität und DSGVO-Konformität sind bei mir Kern-Feature, kein Addon. Wo Ihre Daten liegen, mit welcher Lizenz, unter welcher Jurisdiktion: diese Fragen werden zuerst beantwortet, nicht zuletzt.
Identische Software auf Public Cloud oder dediziertem Server, je nach Vorgabe. Migration in beide Richtungen bleibt möglich.
Lizenzklarheit von Tag eins. Open Standards vor proprietären Produkten. Self-Hosting jederzeit möglich.
Datenschutz ist Architektur-Anforderung, nicht Compliance-Ergänzung am Ende. Auftragsverarbeitung mitgedacht.
ML- und LLM-Workloads laufen auch on-premise oder in der Sovereign Cloud. Daten bleiben, wo sie hingehören.
Ich lehre an der Hochschule Flensburg seit 2019: Softwarearchitektur, Web- und Mobile-Entwicklung, strukturierte Programmierung. Nicht nebenbei, nicht aus Selbstdarstellung. Sondern weil eine Region wie Schleswig-Holstein langfristig nur funktioniert, wenn die Menschen, die hier ausgebildet werden, hier auch arbeiten können.
Mein Anspruch in der Lehre: das, was in der Praxis tatsächlich funktioniert, gehört in den Hörsaal. Und das, was Studierende dort einbringen, gehört zurück in die Praxis. Keine Architektur fürs Schaufenster. Auch nicht in der Lehre.
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